StartseiteDAS NEUE BIKER PARADIES IM HIMALAYABhutan - Land des Brutto-Sozial-Glücks und der Donnerdrachen Kusuzangpo – so begrüssen sich die Menschen im Himalaja-Königreich Bhutan. Eingeklemmt zwischen Indien und Tibet war das Land lange ein Hort religiöser Abgeschiedenheit und geheimnisvoller Geschichten. Langsam öffnet sich das Königreich nun dem Tourismus.
Aber nur etwa zwanzigtausend Gäste besuchen das Bergland jedes Jahr, individuelle Reisen ohne Begleitung sind nicht möglich. Seit 2003 sind wir mit unseren Motorradreisen schon 7mal in Bhutan auf Entdeckungstour gegangen, und wir haben unvergleichliche Abenteuer erlebt.
Motorrad fahren in Bhutan ist anders ! Das ganze Land besteht straßenmäßig nur aus Kurven, im Durchschnitt zählen wir 10 auf jedem Kilometer. Es gibt kaum Verkehr, selbst die Hauptstadt Timphu kommt ohne Verkehrsampel aus ! Wir erleben kleine Bergstrassen in unterschiedlichsten Zuständen, die Fahrt wird nie langweilig, wunderbare Landschaften nehmen uns die Lust am „schnell fahren“. Genuss pur und dazu die echten klassischen Royal Enfield Bullets, gemacht für ein cruisen im Tempobereich 30-70km/h.
Unsere Tour ist so aufgebaut, das täglich neben unserem gemeinsamen „Motoradwandern“ genug Zeit zum Entdecken des Landes und der Menschen neben den Strassen und in ihren Dörfern bleibt.
Wir reisen mit einheimischen Freunden die uns Ihr Land nahe bringen wollen und die auch das Motorradfahren lieben.
Ab 2009 bieten wir 2 verschiedene Touren an:
- 10 Tage "Bhutan Pure Biking Explorer"- Touren (an 3 Terminen)
- 17 Tage "Sikkim & Bhutan" Touren mit allen Höhepunkten und der Duchquerung Ost - Bhutans (an 2 Termine)
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Auf der 17 Tage Sikkim & Bhutan Tour beginnen wir so :
Von Darjeeling aus führt die Tour zunächst in den erst seit 1975 zu Indien gehörenden Bundesstaat Sikkim, in dessen Grenzen sich unter anderem der 8586 Meter hohe Kanchenjunga, der dritthöchste Berg der Welt, erhebt. Klöster in spektakulären Lagen, schroffe Schluchten und eine atemberaubende Vegetation erwarten den Besucher. Über Jahrhunderte war Sikkim völlig isoliert, und auch heute kann das Land nur mit besonderen Genehmigungen bereist werden. Noch geheimnisvoller wird dann der Übertritt in das Königreich Bhutan, das Land des Donnerdrachens. Zu sehen bekommt man eine Welt, deren einzigartige Natur noch weit gehend unberührt ist: ein Land der schneebedeckten Berge, tiefer oder weiter Täler mit fruchtbaren Reisfeldern und Obstgärten, kleinen Dörfern und lebhaften Marktstädten. Spektakuläre Berge, seltene Pflanzen- und Tierarten, die Mauern uralter buddhistischer Klöster und seine mystische Aura machen Bhutan zu einem einzigartigen und exklusiven Reiseerlebnis.
Dass diese Reise anders als normale Motorradreisen ist, dazu tragen auch die klassischen Royal Enfield 500-Einzylinder-Motorräder bei, mit denen wir Sikkim und Bhutan bereisen und die als Relikte längst vergangener Kolonialherrschaft fast originalgetreu weitergebaut werden.
Die Schönheit der ländlichen Szenerien erscheint uns oft unwirklich: Häuser mit farbenprächtigen Febsterrahmen und Schindeldächern, ein Flickwerk von grünen Reisfeldern, Eichen- und Kiefernwäldern bis auf die höchsten Berggipfel, dazwischen tropischer Regenwald.
Holzgedeckte Brücken, laufende Grasbüchel mit 2 Beinen, Frauen, die im Freien weben, Yaks, die in einem Hain von blühenden Rhododendronbüschen weiden.
Doch die nachhaltigsten Eindrücke hinterlassen die die Bilder, die mit der buddhistischen Religion zusammenhängen. Chorten in einem Meer aus Gebetsfahnen, Klöster (Tzongs), die majestätisch am Berg hängen.
Hinzu kommt, dass Bhutan äußerst umweltbewusst ist. Bhutan legt großen Wert auf den Schutz seiner Wälder und der sehr seltenen Pflanzen- und Tierarten. Große Teile des Landes sind offiziell als Nauturschutzpark deklariert, mit entsprechend restriktieven Auflagen.
Eine Genehmigung zur Besteigung der an der tibetischen Grenze liegenden hohen Berge im Norden Bhutans ist normalerweise nicht zu kriegen. Der Grund dafür: Die Bhutanesen haben aus den Fehlern der Nachbarn in Nepal gelernt und verhindern effektiv den Massentourismus in den Bergen. Zum einen vermeiden sie damit das unausweischliche Müllproblem, zum andern leben nach der bhutanesischen Religion auf den Berggipfeln die Götter. Und die sollte man nicht stören.
Mittlerweile öffnet sich das Land für den Tourismus. Der momentan König hat eine sehr glückliche Hand wenn es darum geht, das bhutanesische Volk, aber auch die Natur vor den Einflüssen und negativen Auswirkungen des Massentourismus zu schützen.
So muß heute jeder Tourist 200 Dollar pro Tag in Bhutan zahlen, außerdem ist die Zahl der Touristen auf jährlich 20.000 beschränkt. Durch die Öffnung des Landes wurde in den letzten Jahren der Analphabethismus von 60% der Bevölkerung auf nur noch 20% gesenkt, die Lebenserwartung um 23 Jahre auf 66 Jahre erhöht.
Auch in medizinischer Hinsicht hat sich einiges verbessert. Mittlerweile arbeiten westliche und traditionelle Medizin Hand in Hand und lernen voneinander. Die medizinische Versorgung der Bürger ist kostenlos !
Bhutan ist wohl eines der letzten Paradiese auf unserer Erde. Und entsprechend sollten sich auch all die jenigen verhalten, die dieses Land bereisen möchten. Wir hoffen, dass Bhutan auch in Zukunft seine Tradition, Natur und Tierwelt erhalten kann und versuchen, mit der Gestaltung unserer Touren einen kleinen Beitrag dafür zu leisten.
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